HANNAH GEORGAS
Es passiert nur in ganz seltenen Fällen, falls man denn das Glück hat. Man stolpert über einen neuen Künstler – auf MySpace, in einem Club oder im Radio – und verknallt sich so schnell, das man es am liebsten von einem Tisch, Haus, ja sogar einem Berg in die ganz Welt hinaus rufen möchte.
Die aus Vancouver stammende Singer-Songwriterin Hannah Georgas ist die neue Liebe deines Lebens – und sie wird dir nicht das Herz brechen. Ihre Stimme, bittersüß gleichwohl beherzt, wird dich völlig entzücken, wenn sie über die Liebe, Sprache und unbehagliche Situationen singt.
Ihr Titel "The Deep End" wurde zum Beispiel von einem der täglichen Telefonate mit einer ihrer älteren Schwestern inspiriert, während "Chit Chat" von einem kürzlichen Esserlebnis mit einem Typen der einfach nicht die Klappe halten kann erzählt. Beide Songs stammen von ihrem im März erschienenen Debütalbum, welches von Howard Redekopp produziert wurde und eine herzliche, wie launische Ansammlung von im Pop verwurzelten Songs ist.
Ihre ersten Schritte als Songwriter machte sie mit sechs Jahren, was ihrer Meinung nach "völlig peinlich" ist, kurz nach dem sie mit Pianounterricht begann. 20 Jahre später hat sie eine EP, "The Beat Stuff", und ihr Debüt veröffentlicht, für den kanadischen Premier (und anderen tausend Leuten) auf dem Parliament Hill gesungen, und einen TV-Jingle mitgeschrieben. Sie hat sogar eine Kette, rund um den Globus bekannt für Kaffeeprodukte, bekehrt, die sich sofort die Rechte an "The Beat Stuff" für ihre Filialen gesichert haben.
BABY UNIVERSAL
Unverfälschter Rock'n'Roll voller Energie und Poesie: Die Rock Newcomer der VW Sound Foundation 2010 zelebrieren eine Gratwanderung zwischen den Bad Seeds, Doors, INXS und Tin Machine, gehen auf einem musikalischen Trip zwischen Exzess und Zerbrechlichkeit. Rockmusik mit melancholischen Tönen und Wurzeln in der Musik der 70er Jahre.
Aktuelles Album
Debütalbum "Baby Universal" // VÖ 20.08.2010 // Dreaminc Records (EMI)
Bandlink: www.baby-universal.com
REINHARDT REPKES
Club Der Toten Dichter
präsentiert
Rainer Maria Rilke neu vertont
"Eines Wunders Melodie"
Wie kaum ein anderer Dichter vermag Rainer Maria Rilke seine Leser in eine Gefühlswelt zu entführen, die ihnen vertraut und gleichsam neu erscheint. Man fühlt sich zu Hause und doch erweitert sich der eigene Horizont. Seine Worte sind im Leben verhaftet und doch Poesie. Dieses Gefühl steht im Mittelpunkt der Neuvertonungen des Club der toten Dichter, welcher sich zuvor auch schon der Werke von Heinrich Heine oder Wilhelm Busch gewidmet hat. Es geht nicht um eine rezitative Überhöhung, vielmehr fühlt sich die musikalische Umsetzung der Melodie in den Gedichten verpflichtet. Tim Lorenz am Schlagzeug, Markus Runzheimer am Bass, an den Keyboards Andreas "Spatz" Sperling von Keimzeit und die Texte werden von Katharina Franck (Ex Rainbirds) und Reinhardt Repke gesungen. " Ein Wunders Melodie" - auch ab Herbst 2010 im Handel erhältlich.
Weitere Infos: www.myspace.com/clubdertotendichter
TANNER
Tanners Konzerte beginnen mit dem Abschied, einem Song von epischer Breite, wie gemacht für einen Soundtrack. Noch während die letzten Töne verhallen, beginnt ein wild geschnittener Trip durch die Gefühlswelten. Immer wieder setzen Posaunen und Trompeten ein, Glockenspiel und Banjo. In überraschenden Szenenwechseln dehnt die 7-köpfige Band ihren Begriff von Popmusik soundlich aus, als müsse der Film zur Musik noch gedreht werden. Sänger und Trompeter Christoph van Hal stammt aus dem Umfeld der "Helden", und Jean-Michel Tourette übernahm die Produzentenrolle.
Live gehört die Band momentan zu den aufregendsten nationalen Newcomern und hat sich schon nach wenigen Auftritten eine treue Anhängerschaft erspielt.

KONTRUST
Sie sind jung, wild, hungrig und wollen auf die Bühne. Kontrust aus Österreich schaffen das, was man schon lange nicht mehr im deutschsprachigen Musikraum gehört hat. Sie mischen diese gesangliche Energie von Stefan & Agata mit heftigen Gitarrenriffs und blasen dem Hörer damit die Haare aus dem Gesicht.
Wer mal wieder so richtig auf einem Konzert abgehen will, der sollte die Shows des Sextetts nicht verpassen!
Surftipp: www.kontrust.info
