Guns Of Moropolis

Rockabilly war gestern – heute herrscht Metalbilly.   Dabei offenbart sich das Debütalbum der GUNS OF MOROPOLIS als wahre Wundertüte. Straighter Metal macht groovigem Rockabilly schöne Augen – es funkt sofort. Raus in die Welt! Dabei führt es die frisch Verliebten in staubige Saloons (McBoogie, Robert The Hero), zu Roy Orbisons Geburtstagsparty (Roy’s Party) oder fluffig in die 80er Jahre (In Dynamit We Trust). Doch bei aller Trunkenheit, werden die Gefühle nicht vergessen. So zeigen sich die GUNS OF MOROPOLIS bei GOM von ihrer sensiblen Seite. Nur mit einem Piano bekleidet, offenbart Frontröhre August Paulsen seine melancholische Seite. Haltet die Taschentücher bereit. Jedoch ist auch ein Musiker nie vor einer Niederlage gefeilt. Die Welt steht eben nicht immer auf der Seite der Helden. Es wäre jedoch gelacht, wenn man daraus keinen Song machen kann. Handsome Gun ist das Resultat und schickt den Hörer in die dunkelste Ecke der Titty Twister Bar. Die Vampire feiern, die Mädels tanzen und der Barkeeper haut eine Runde nach der nächsten raus. Also haltet die Augen und Ohren offen. Wenn ihr es knallen hört und es nach Ausschweifung riecht, können die GUNS OF METROPOLIS nicht weit weg sein.